Learning by doing


In meiner ersten öffentlichen Amtshandlung als Mitarbeiter des 13. Stocks durfte ich am Donnerstag, dem 21.10.2010 der Veranstaltung beesocial #1, organisiert von der Agentur beebop media, teilnehmen. Referenten waren Facebook Deutschland, vertreten durch Elke Rothbächer, sowie CALIDRIS 28 Deutschland, vertreten durch Julia Akra, die das Produkt Schwarze Dose 28 als Facebook-Usecase darstellten.

Viele interessierte Zuhörer, Copyright by Stefan Groenveld, http://www.stefangroenveld.de

Viele interessierte Zuhörer, Copyright by Stefan Groenveld, http://www.stefangroenveld.de

Als Erstes an der Reihe war Frau Rothbächer von Facebook. Diese referierte zunächst über die Möglichkeiten, die Facebook Unternehmen bietet, um sich zu präsentieren. Als Beispiele brachte sie unter anderem Starbucks sowie die „Wurstwasser“-Kampagne von Rügenwalder. Als aktuellstes Beispiel wurde dann auch die Chefticket-Kampagne der Deutschen Bahn angesprochen. Dies verknüpfte Frau Rothbächer geschickt mit den von Facebook gegebenen Werbemöglichkeiten, um die Bekanntheit bei der Zielgruppe sowie den Erfolg der Kampagnen/der Fanseiten zu steigern.
Im Rahmen von Starbucks wurden zum Beispiel Event-Ads vorgestellt, mit denen ein Event beworben und die Teilnahme in der Ad direkt bestätigt werden kann. Auch wurde in Ansätzen erklärt, wie die Werbungszuweisung dank der Likes vonstatten geht und dass man unter Umständen auf Facebook eine andere Zielgruppe anspricht bzw. ansprechen muss. Zu guter letzt wurde die Verknüpfung von Fanseiten mit Places-Seiten angekündigt, welche man ab Freitag Mittag auf sämtlichen Plattformen als Warnpostings (wegen schlechtem Design und Usability) lesen konnte.
Alles in allem ein sehr marketinglastiger Vortrag, der vor allem ein Ziel hatte: Verkaufen von Ads.

Der zweite Vortrag war ein gelungener Usecase zum Thema Facebook Fanpages. Julia Akra stellte ihre Arbeit an der Seite von Schwarze Dose 28 vor. Sie hatte es geschafft, innerhalb von einem Jahr die Anzahl der Fans von 3.000 auf 25.000 zu steigern. Dies schaffte sie vor allem durch ihre Schlagfertigkeit und die freche Art zu schreiben. Sie stellte dar, wie sie ihre Postings konzipiert, wie sie auf kritischen Kommentare reagiert und wie das Zusammenspiel zwischen Vertrieb, vor allem mit dem Onlineshop, und ihrer Abteilung abläuft. Damit wurde anschaulich gezeigt, dass die Fanpage einen zwar kurzen, dafür aber großen Ausschlag der Besucherzahlen im Onlineshop erzeugte.
Kritische Kommentare auf der Seite werden von ihr zunächst mit Fachwissen pariert. Sie stellte aber auch einen Fall vor, bei dem der Fragende einfach nicht zufriedenzustellen war und zum Einen andere Fans für das Produkt in die Bresche sprangen und zum Anderen Frau Akra ab einem gewissen Zeitpunkt ironisch postete um die Diskussion zum Ende zu bringen.
Ihr Vortrag zeigte zwei elementare Punkte auf. Auf der einen Seite kann man durch persönliches Engagement sehr viele Fans generieren, da die Sympathie des Produkts hier unmittelbar mit der Sympathie zum Schreiber der Postings verbunden wird. Auf der anderen Seite wurde deutlich, dass Frau Akra keinerlei Vorgaben oder Richtlinien zur Verwaltung der Fanseite hatte. Somit durfte sie tun und lassen was sie wollte, was in ihrem Fall zu einem massiven Anstieg der Fans führte.
Der Vortrag von Julia Akra stellt somit ein wunderbares Beispiel dafür dar, dass man durch das Ausprobieren von Neuem, in diesem Fall eine Ausweitung der Kommunikationskanäle auf Facebook, nicht nur eine weitere, unter Umständen sehr loyale Nutzerschaft anspricht, sondern durch integrierte Kommunikation auch einen Return on Investment erzielen kann. Allerdings ist zu bemängeln, dass keinerlei strategische Planung eingesetzt wurde um die Fanseite voranzubringen. Im Fall von Schwarze Dose 28 hat dies zwar dennoch geklappt, was aber zum Einen an der Sympathie der Nutzer zum Schreibstil von Frau Akra, zum Anderen am Produkt selbst, welches ein junges und hippes Publikum anspricht, liegt.

Der gesamte Abend war also vollkommen im Zeichen von Facebook. Aufgrund der anwesenden Zielgruppe (vorwiegend Facebook-affine Personen) war der Vortrag von Frau Rothbächer inhaltlich zu flach. Auch von der späteren Resonanz in der Diskussionsrunde, in der sehr konkrete Fragen zur Nutzung von Fanseiten und Werbeanzeigen gestellt wurden, konnte man erahnen, dass die nötige Tiefe fehlte. Julia Akra konnte dies mit ihrem Vortrag wieder etwas wett machen, da sie nicht nur einen guten und erfolgreichen Usecase präsentierte, sondern zudem darstellen konnte, wie Marketing und Vertrieb effizient zusammenarbeiten können und somit die Arbeit von Social Media-Abteilungen einen Return on Investment liefern können.

Ich möchte mich auch noch einmal herzlich bei beebop media bedanken, die dieses Event wunderbar und professionell ins Leben gerufen haben. Im Gespräch mit Pedro Anacker, Geschäftsführer von beebop, und Sven Wiesner, Head of Social Media bei beebop, erfuhr ich, dass das nächste Event mit einer vorherigen Befragung der Teilnehmer geplant ist, wodurch der Wissensstand abgefragt und passende Referenten ausgewählt werden sollen. Dies ist meiner Meinung nach ein Schritt in die richtige Richtung und ich freue mich schon heute auf das nächste Mal.

Erster betaclub im betahaus Hamburg


Sören Stamer bei seinem Vortrag anlässlich des betaclubs #1 im betahaus Hamburg

Sören Stamer bei seinem Vortrag anlässlich des betaclubs #1 im betahaus Hamburg. CC by-sa-nc Timo Heuer

Gestern war es soweit, der erste betaclub des betahauses Hamburg fand statt. Zu Gast war Sören Stamer, der von seinem neuen Startup Yokudo erzählte.

Einziger Haken an der Geschichte: Er wollte nichts zu seinem Geschäftsmodell sagen. Nun kann man sich fragen, was Sören dann eigentlich erzählt hat. Nun, los ging der Vortrag mit einer philosophischen Analyse des Musikmarktes. Hier zeigte er auf, dass Musik durch das Internet faktisch überall und umsonst verfügbar ist. Weiter ging es mit der Analyse vom Geschäftsmodell der Musikindustrie. Diese schafft, wie es andere Wirtschaftszweige genauso tun, einen künstlichen Mangel (an Musik, bzw. Tonträgern) der dafür Sorgen soll, dass die Menschen Tonträger kaufen, in welcher Form auch immer (CDs, iTunes,…).

Hier stellte Sören fest, dass wir es für unfair halten, wenn ein 13-Jähriger mit 50.000 € pro Song verklagt wird, nur weil er sich diese per Sharing-Netzwerk besorgt hat. Außerdem sei es ein Bedürfnis (oder eben ein angelerntes Verhalten) zu teilen (Hier folgte übrigens eine nette Geschichte zu Kazaa und der “Einführung” des Begriffs Sharing).

Die These von Sören: Die Musikindustrie zwingt uns dazu, geizig zu sein. Geizig deshalb, weil wir etwas haben (in diesem Fall Musik) und es teilen könnten (im Digitalzeitalter sehr schnell zu bewerkstelligen) es aber nicht teilen sollen bzw. dürfen. Dies widerstrebt uns (siehe Bedürfnis/angelerntes Verhalten).

Nun waren natürlich alle gespannt was kommen wird. Da Sören vorher noch erwähnte, dass er bei seiner vorherigen Firma CoreMedia versucht hatte, DRM auf dem Markt zu etablieren und dies als gescheitert ansah und darum jetzt genau das Gegenteil machen wollte wurden alle hellhörig. Denn jetzt fragte sich das Publikum wie man trotzdem Geld verdienen könne, wenn die Musik selbst nicht mehr als Erwerbsstrom funktioniere.

Das Problem nun: Sören wollte ja nichts zu seinem Geschäftsmodell sagen. Was folgte war ein kleiner Einblick in eine große Idee, bei der es vor allem um die Vermarktung von “einzigartigen Gütern” geht. Hiermit sind Dinge gemeint, die man eben nicht einfach an der Straßenecke kaufen kann sondern etwas ganz spezielles, eben einzigartig, sind.
Gemeint sind hier z.B. Auftritte einer Band auf einer Geburtstagsfeier. So etwas ist im Grunde nicht reproduzierbar und daher von hohem ideellen Wert.

Damit die Sache überhaupt läuft (das Geschäftsmodell soll auf Freiwilligenbasis laufen) erklärte Sören, dass es eben ein Grundbedürfnis sei, Aufmerksamkeit zu bekommen. Dies soll dann in seinem Geschäftsmodell auch der Anreiz sein, Geld für spezielle Dinge zu zahlen, um Aufmerksamkeit und Anerkennung zu erlangen.

Klingt super. Folgende Problematiken wurden dann allerdings aufgeführt:
– es gibt immer mehr Künstler. Folge: Immer weniger werden richtig berühmt bzw. der Lebenszyklus der Artisten wird immer kürzer.
– Finden sich Musiker damit ab, den Erlösstrom Musikverkauf aufzugeben?
– Können Musiker auf dieser Basis (Yokudo Geschäftsmodell) existieren?

Auf diese Fragen konnte es natürlich nur unbefriedigende Antworten geben, da zum Einen das Geschäftsmodell nicht erläutert wurde und zum Anderen die Idee etwas Neues, noch nicht in der Form existierendes darstellt und somit keine Erfahrungswerte existieren.

Alles in allem war Sören sehr zuversichtlich, dass sein neues Unternehmen eine Nische erobert, in der noch viel Potenzial schlummert.

Ich wünsche Sören auf jeden Fall viel Glück. Sein Startup klingt spannend und ich rechne damit, dass diese Art der Vermarktung von Künstlern auf jeden Fall mehr Zukunft hat als der bisherige Weg.

Für alle die als Erste einen Einblick in die Yokudo-Welt haben wollen gibt es auf der Homepage die Möglichkeit, sich als “Testkandidaten” schon mal zu registrieren um dann beim Start, der auf November diesen Jahres beziffert wurde, dabei zu sein.

Das liebe Geld


Ja ja, man wird schon ziemlich gebeutelt, von links nach rechts, von rechts nach links, von unten nach oben und von oben ganz schnell wieder nach unten. Und weswegen? Wegen Geld.
Stellt sich ja die Frage: Warum alles am Geld festmachen und nicht einfach das tun wozu man Lust hat oder was man kann? Wäre ja auch zu einfach.

So, zum Glück sind die Wege des Lebens nicht ganz linear, eher sich kreuzend und ein ständiges Auf und Ab. Blöd nur, wenn man an einen Punkt kommt, an dem man zwischen Geld und dem abwägen muss, dass man gerne machen würde. And the winner is: Money.

To be continued…

Jede Homepage bräuchte eine API


Stellt euch vor, ihr schreibt einen Blogeintrag oder verfasst eine Seite auf eurer Homepage. Und da kommt plötzlich jemand und möchte sich auf Informationen daraus beziehen. Einfach Infos kopieren und ein Copyright dazu, denkt man zuerst. Bei näherer Betrachtung wird die Sache schon wieder schwieriger.
Was ist, wenn sich die Daten ändern? Muss ich jetzt immer wieder schauen das der Link noch stimmt? Soll ich jetzt ein Datum dazuschreiben? Ist es denn dem Urheber recht, dass ich seine Daten benutze? Unter Welcher Creative Commons Lizenz darf ich die Inhalte nutzen? Was ist, wenn sich jemand Anderes auf meine Informationen bezieht?
Klingt alles plausibel und sind wohl die gängigsten Fragen, vor allem dann, wenn man eine professionelle Seite betreiben möchte.

Wir alle kennen APIs. Sie sind heute zu einem elementarem Bestandteil des Webs geworden. Viele Clients leben von der Vielfalt der APIs. Ohne diese wären wohl die meisten Online-Dienste wie Twitter, Facebook und Co. kaum möglich bzw. nur per Webinterface zu nutzen. Und mobile Nutzung wäre eigentlich nicht mehr existent.

Wie wäre es denn, wenn jede Seite ihre eigene API hätte? Man würde also nicht mehr mit Copy & Paste arbeiten müssen sondern würde direkt die API ansprechen und die dort abgelegten Informationen abrufen.
Zukunftsweisend könnte man jeden HTML-Tag mit der API verknüpfen und würde so Informationen direkt aus den Tags abrufen. Und durch CSS (aber natürlich auch direkt durch HTML) würde man die Tags direkt mit id’s ausstatten, die jeden Tag einzigartig machen.

Zugegeben, der Programmieraufwand beim Erstellen von Homepages steigt. Auch muss bedacht werden, welche Informationen wie abrufbar sein sollen und ob eine Info zu den Rechten dazukommen soll.

Das Potenzial in dieser Richtung ist eigentlich so groß, dass es verwunderlich scheint, warum es diese APIs noch nicht gibt.
Anwenungsbeispiele wären Unternehmen, die die Öffnungszeiten, Standorte, Angebote, Preise,… per API öffentlich zugänglich machen und einen Querverweis in Homepages mit immer aktuellen Daten (zumindest offiziell aktuell) erlauben würde. Auch könnte man auf Veranstaltungen hinweisen und diese wiederum auf verschiedenen Seiten publizieren und trotzdem jede Änderung sofort sehen.

Wir werden sehen, was die Zukunft bringt. Aber ich denke APIs, die Daten aus anderen Websites auf die Eigene transferieren können klingt so vielversprechend dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis jemand auf die Idee kommt (mal abgesehen von mir) und diese auch verwirklicht.

Warum das Web die Antwort ist


Vieles ist heute bei uns kompliziert geworden. Manches war vorher schon kompliziert. Manches ist schon bei der Entstehung kompliziert gewesen. Die Rede ist von Software. Und eben nicht von Software im Allgemeinen sondern im Verhältnis zwischen Quellcode und Binary.
Erstellt jemand ein Programm für Desktop oder Mobile muss er erst mal den Quellcode schreiben, diesen dann mit Hilfe des Compilers auf die Plattform anpassen und erhält am Ende eine Datei (oder noch zusätzliche Bibliotheken) die er dann genau für diese Plattform vertreiben und einsetzen kann.
So weit so schlecht.
Anpassungen am Programm passieren im Quellcode. Nur dieser beinhaltet die Informationen, die nötig sind, um das Programm zu verändern, zu optimieren oder anzupassen. Der Quellcode ist wie der Name schon sagt die Quelle des Binaries. Hat man nur die Binary wird man es nur sehr schwer schaffen, den Quellcode daraus wieder zu extrahieren.

Wo liegt aber der Unterschied zwischen Web und Desktop? Im Grunde besteht das Web nur aus Quellcode – mal von Flash abgesehen. Somit können Anpassungen direkt vorgenommen werden und sind somit sofort abrufbar. Den “Compiler” bildet hier der Browser. Durch diesen werden Applikationen oder eben einfach nur HTML-Code grafisch dargestellt.

Das Web ist und war schon immer Open Source. Und das ist und war auch schon immer gut so. Durch die Offenlegung des Quellcodes ist nicht nur ein Teil des Wissens freigelegt, er bedeutet auch eine Art Knowledge Sharing, wovon alle nur profitieren können.

Wer war zuerst da?


Ich war mal wieder einkaufen im [hier könnte ihre Werbung stehen ], als ich wie immer den Weg durch die hinteren Straßen Ottensens am Thalia vorbei in die Borselstraße nahm. Links kommt dann ja immer die von den reichen Geldsäcken geplante Infiltrierungsanlage “Westend Ottensen” vorbei. Doch was ich da sehen musste konnte ich eigentlich gar nicht glauben: die Baumreihe davor wurde abgesägt, einfach so. Wahrscheinlich wieder mit der fadenscheinigen Begründung “die waren alle krank”. Schade eigentlich, dass es auch Menschen gibt, die sich mit Baumkrankheiten auskennen und auch am abgesägten Stamm erkennen können ob ein Baum krank ist/war oder nicht, aber das sollte eine andere Geschichte werden…

Naja, nun drängen sich mir förmlich mindestens 3 Fragen auf:

1. Warum wurden die Bäume bis auf eine Höhe von knapp 50 cm abgeschnitten? Soll das schniecke sein, oder sind die einfach zu blöd? Oder wollen die etwa daraus Tische anfertigen (ja, es gibt Menschen die machen das…)

2. Wie haben die die Erlaubnis bekommen, hier einfach so die Bäume zu fällen? Ist das wieder so eine “Die-Bäume-sind/waren-krank”-Begründung? Oder hat sich hier wieder das Kapital durchgesetzt, da die Baumreihe ja direkt vor den Balkonen der Anwohner der “Westend” lagen?

3. Da die Bäume schon vor der “Westend” da waren, warum hat dann die neuere “Westend” das recht, diese einfach zu fällen? Und war nicht vor dem Bau schon klar, dass diese Bäume da stehen, man also eventuell etwas mehr Platz dazu einplanen sollte? Und wieso baut man, wenn man weiß, die Baumreihe steht da, die Balkone direkt mit sicht darauf? War das alles vorher geplant? Und vor allem, bin ich der einzige, der sich an diesen abgesägten Bäumen stört, so wie an den Schrebergärtnern hinter dem Thalia, die einfach so klammheimlich vertrieben wurden um – man weiß noch nicht was mit diesem Ort passieren wird – irgendetwas zu bauen?!?

Naja, es wäre natürlich toll, wenn sich diese Fragen aufklären würden. Aber wahrscheinlich wird das wieder so sein wie immer in Hamburg: Die Regierung baut Scheiß, aber die Wähler sanktionieren das nicht hart genug oder eben gar nicht.

Programmieren kann nicht jeder – aber warum?


Dunkel und düster scheint die Zukunft, die so drohend über uns liegt. Immer mehr Fremdsprachen werden den Kindern so früh wie möglich eingeprügelt. Man soll sich ja schließlich verstädigen können und sich im Aus- sowie im Inland selbst zu helfen wissen.

Und doch wird eines stets vergessen.  Denn keinem unserer Kinder wird eine für die Zukunft wichtige Sprache beigebracht. Die Programmiersprache. Dabei ist es relativ egal welche zuerst, denn zunächst müsste ja erst einmal das Grundverständnis für diese abstrakte Art der Kommunikation geschaffen werden.

Denn wie sollen unsere Kinder frei entscheiden können welche Software sie nehmen, wenn sie keine Kenntnisse zur Nutzung von Open Source und derer Anpassung erhalten? Natürlich wird Open Source immer benutzerfreundlicher, sodass allmählich alle in den Genuss von freier Software gelangen, aber der eigentliche Sinn der Open Source, nämlich die individuelle Anpassung bzw. Weiterentwicklung wird zusehens vernachlässigt.

Warum kann man nicht in der Grundschule schon ein Fach Programmiersprachen einführen? Und damit meine ich nicht, dass jedes Kind schon einen PC haben soll, sondern dass von Grund auf das Verständnis der Kinder geschult wird auf die Möglichkeit der Anpassung oder Mitentwicklung, damit nicht in 20 Jahren jeder nur noch Microsoft oder Adobe kennt, sondern vielleicht auch Ubuntu oder Gimp.

Ich für meinen Teil wäre sehr gern in Programmiersprachen unterrichtet worden – ok, das ist jetzt eine Erkenntnis die ich nur aufgrund meiner erworbenen “Weisheit” aussprechen kann – um auch selbst einmal ein Programm zu erstellen oder endlich mal eine Linux-Distribution richtig konfigurieren zu können…

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