Erster betaclub im betahaus Hamburg


Sören Stamer bei seinem Vortrag anlässlich des betaclubs #1 im betahaus Hamburg

Sören Stamer bei seinem Vortrag anlässlich des betaclubs #1 im betahaus Hamburg. CC by-sa-nc Timo Heuer

Gestern war es soweit, der erste betaclub des betahauses Hamburg fand statt. Zu Gast war Sören Stamer, der von seinem neuen Startup Yokudo erzählte.

Einziger Haken an der Geschichte: Er wollte nichts zu seinem Geschäftsmodell sagen. Nun kann man sich fragen, was Sören dann eigentlich erzählt hat. Nun, los ging der Vortrag mit einer philosophischen Analyse des Musikmarktes. Hier zeigte er auf, dass Musik durch das Internet faktisch überall und umsonst verfügbar ist. Weiter ging es mit der Analyse vom Geschäftsmodell der Musikindustrie. Diese schafft, wie es andere Wirtschaftszweige genauso tun, einen künstlichen Mangel (an Musik, bzw. Tonträgern) der dafür Sorgen soll, dass die Menschen Tonträger kaufen, in welcher Form auch immer (CDs, iTunes,…).

Hier stellte Sören fest, dass wir es für unfair halten, wenn ein 13-Jähriger mit 50.000 € pro Song verklagt wird, nur weil er sich diese per Sharing-Netzwerk besorgt hat. Außerdem sei es ein Bedürfnis (oder eben ein angelerntes Verhalten) zu teilen (Hier folgte übrigens eine nette Geschichte zu Kazaa und der „Einführung“ des Begriffs Sharing).

Die These von Sören: Die Musikindustrie zwingt uns dazu, geizig zu sein. Geizig deshalb, weil wir etwas haben (in diesem Fall Musik) und es teilen könnten (im Digitalzeitalter sehr schnell zu bewerkstelligen) es aber nicht teilen sollen bzw. dürfen. Dies widerstrebt uns (siehe Bedürfnis/angelerntes Verhalten).

Nun waren natürlich alle gespannt was kommen wird. Da Sören vorher noch erwähnte, dass er bei seiner vorherigen Firma CoreMedia versucht hatte, DRM auf dem Markt zu etablieren und dies als gescheitert ansah und darum jetzt genau das Gegenteil machen wollte wurden alle hellhörig. Denn jetzt fragte sich das Publikum wie man trotzdem Geld verdienen könne, wenn die Musik selbst nicht mehr als Erwerbsstrom funktioniere.

Das Problem nun: Sören wollte ja nichts zu seinem Geschäftsmodell sagen. Was folgte war ein kleiner Einblick in eine große Idee, bei der es vor allem um die Vermarktung von „einzigartigen Gütern“ geht. Hiermit sind Dinge gemeint, die man eben nicht einfach an der Straßenecke kaufen kann sondern etwas ganz spezielles, eben einzigartig, sind.
Gemeint sind hier z.B. Auftritte einer Band auf einer Geburtstagsfeier. So etwas ist im Grunde nicht reproduzierbar und daher von hohem ideellen Wert.

Damit die Sache überhaupt läuft (das Geschäftsmodell soll auf Freiwilligenbasis laufen) erklärte Sören, dass es eben ein Grundbedürfnis sei, Aufmerksamkeit zu bekommen. Dies soll dann in seinem Geschäftsmodell auch der Anreiz sein, Geld für spezielle Dinge zu zahlen, um Aufmerksamkeit und Anerkennung zu erlangen.

Klingt super. Folgende Problematiken wurden dann allerdings aufgeführt:
– es gibt immer mehr Künstler. Folge: Immer weniger werden richtig berühmt bzw. der Lebenszyklus der Artisten wird immer kürzer.
– Finden sich Musiker damit ab, den Erlösstrom Musikverkauf aufzugeben?
– Können Musiker auf dieser Basis (Yokudo Geschäftsmodell) existieren?

Auf diese Fragen konnte es natürlich nur unbefriedigende Antworten geben, da zum Einen das Geschäftsmodell nicht erläutert wurde und zum Anderen die Idee etwas Neues, noch nicht in der Form existierendes darstellt und somit keine Erfahrungswerte existieren.

Alles in allem war Sören sehr zuversichtlich, dass sein neues Unternehmen eine Nische erobert, in der noch viel Potenzial schlummert.

Ich wünsche Sören auf jeden Fall viel Glück. Sein Startup klingt spannend und ich rechne damit, dass diese Art der Vermarktung von Künstlern auf jeden Fall mehr Zukunft hat als der bisherige Weg.

Für alle die als Erste einen Einblick in die Yokudo-Welt haben wollen gibt es auf der Homepage die Möglichkeit, sich als „Testkandidaten“ schon mal zu registrieren um dann beim Start, der auf November diesen Jahres beziffert wurde, dabei zu sein.

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Wer war zuerst da?


Ich war mal wieder einkaufen im [hier könnte ihre Werbung stehen ], als ich wie immer den Weg durch die hinteren Straßen Ottensens am Thalia vorbei in die Borselstraße nahm. Links kommt dann ja immer die von den reichen Geldsäcken geplante Infiltrierungsanlage „Westend Ottensen“ vorbei. Doch was ich da sehen musste konnte ich eigentlich gar nicht glauben: die Baumreihe davor wurde abgesägt, einfach so. Wahrscheinlich wieder mit der fadenscheinigen Begründung „die waren alle krank“. Schade eigentlich, dass es auch Menschen gibt, die sich mit Baumkrankheiten auskennen und auch am abgesägten Stamm erkennen können ob ein Baum krank ist/war oder nicht, aber das sollte eine andere Geschichte werden…

Naja, nun drängen sich mir förmlich mindestens 3 Fragen auf:

1. Warum wurden die Bäume bis auf eine Höhe von knapp 50 cm abgeschnitten? Soll das schniecke sein, oder sind die einfach zu blöd? Oder wollen die etwa daraus Tische anfertigen (ja, es gibt Menschen die machen das…)

2. Wie haben die die Erlaubnis bekommen, hier einfach so die Bäume zu fällen? Ist das wieder so eine „Die-Bäume-sind/waren-krank“-Begründung? Oder hat sich hier wieder das Kapital durchgesetzt, da die Baumreihe ja direkt vor den Balkonen der Anwohner der „Westend“ lagen?

3. Da die Bäume schon vor der „Westend“ da waren, warum hat dann die neuere „Westend“ das recht, diese einfach zu fällen? Und war nicht vor dem Bau schon klar, dass diese Bäume da stehen, man also eventuell etwas mehr Platz dazu einplanen sollte? Und wieso baut man, wenn man weiß, die Baumreihe steht da, die Balkone direkt mit sicht darauf? War das alles vorher geplant? Und vor allem, bin ich der einzige, der sich an diesen abgesägten Bäumen stört, so wie an den Schrebergärtnern hinter dem Thalia, die einfach so klammheimlich vertrieben wurden um – man weiß noch nicht was mit diesem Ort passieren wird – irgendetwas zu bauen?!?

Naja, es wäre natürlich toll, wenn sich diese Fragen aufklären würden. Aber wahrscheinlich wird das wieder so sein wie immer in Hamburg: Die Regierung baut Scheiß, aber die Wähler sanktionieren das nicht hart genug oder eben gar nicht.

Qype: Croqueladen in Hamburg


HamburgRestaurants Crêperien / Französisch / Imbiss in Hamburg

Unser Croqueladen von nebenan – naja, schön wärs. Leider ist er dann doch ein paar Minuten von Zuhause weg, was uns aber noch nie daran gehindert hat, uns einen leckeren Croque zum Feierabend zu holen.

Diese Croques sind einfach lecker! Und riesig. Die Preise stimmen bei der Menge eigentlich auch. Zusätzlich zu Croques gibt es auch Crepes oder sogar Pizza. Allerdings habe ich es noch nie geschafft, etwas anderes als einen Croque zu bestellen, dafür sind die Dinger einfach zu gut…

Im Laden hat man auch genug Platz, und selbst wenn man mal auf seinen Croque warten muss, kann man währenddessen in den ausgelegten Magzinen stöbern. Lange dauert allerdings die Wartezeit nie.

Im übrigen bietet der Croqueladen auch noch einen Lieferdienst an, der ab einem Wert von 13 € frei Haus leifert (lohnt sich also ab 3 Personen). Sonst kostet es 1,50 €, was aber eigentlich noch zu verkraften ist. Achtung hier: Mindestbetellwert 4,50 €!

Alles in allem ein toller Laden und jedem nur zu empfehlen!

P.S.: Meine Empfehlung: Croque Putenbrust mit dänischer Sauce

Mein Beitrag zu Croqueladen – Ich bin mitch000001 – auf Qype

Qype: Döner Turka e.K. in Hamburg


HamburgRestaurantsTürkisch

Dass dieser Geheimtipp hier noch keine Bewertung hat finde ich ja wirklich komisch. Und dabei ist dieser Türke wirklich in der Mittagszeit stark frequentiert!

Die Auswahl ist recht groß und gut schmeckt es auch. Es gibt Möglichkeiten zum Sitzen und wenn man dann doch mal einen Moment länger auf das Essen warten muss kann man in den ausgelegten Magazinen stöbern.

Er ist auch recht günstig, was die vielen Mittagsbesucher erklären würde ;)

Alles in allem ein guter Türke für die Mittagspause oder auch als mitgenommenes Abendessen zu empfehlen.

Ich finde übrigens die türkische Pizza dort total lecker.

Mein Beitrag zu Döner Turka e.K. – Ich bin mitch000001 – auf Qype

Qype: Din-Hau in Hamburg


HamburgRestaurantsChinesisch

Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Das Din-Hau ist zwar „nur“ ein Imbiss und verfügt nur über Stehplätze, allerdings ist das Essen dort unschlagbar!

Und wenn man eine kleine Portion (was diese Chinesen so klein nennen ;) gebratene Nudeln oder Reis für 2,- € bekommt und für die Nimmersatte die großen für 3,50 € da kann man dann auf jeden Fall nicht meckern und kann auch getrost zugreifen, denn schmecken tuts allemal.

Nur bei dem Samba Oelek muss man aufpassen, das wird nämlich nicht fertig gekauft sonder stets selbst hergestellt, weshalb die Schärfegrade immer etwas variiern – hier heißt die Devise erst mal testen und dann erst die Menge die man braucht auf den Teller.

Und wenn man was zum Mitnehmen kauft ist es auch schön wenn man hier auch Flaschen kaufen kann, sowohl biere als auch Cola etc.

Mein Fazit:
Gut und billig sowie praktisch. Zum weiterempfehlen!

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Qype: Asia Imbiss bok Bahrenfeld in Hamburg


HamburgRestaurantsChinesisch

Also, nachdem die anderen Bok-Filialen eher schlecht abschneiden mit durchschnittlich 3 Punkten nehm ich mal die Kritik dieser Filiale vor.

Das/der Bok in Ottensen (warum auch immer er Bahrenfeld heißt? Ich freue mich auf Aufklärung via Kommentar ;) ist wie man lesen kann ein Asia-Imbiss. Er hat neu in der ehemaliegn Location eines Gemüseladens (ok, es gab ja in Ottensen schon immer zu viele davon) neu aufgemacht, das ist allerdings schon etwas her, fragt mich nicht wie lange, bin ja auch nur Kunde ;)

So, nun zum Enterieur. Also, es sieht eben genauso aus wie bei den anderen neuen Boks, Holztische und Bänke, viele Sitzmöglichkeiten, aber auch Möglichkeiten zum Stehen (entweder wenn man zur Rush-Hour kommt oder man steht eben gern). Die Toletten befinden sich rechts die Treppe herunter. Hier kommt man zunächst an einer alten Tresortür vorbei (war hier mal ne Bank drin?) und kommt links zu den Toiletten.
Die Wände sind in schickem Muster angemalt, und die (aluminiumwärmedämmende) Decke ist mit – wie soll ich es nennen, Laken ist wohl das falsche Wort – Stoffnetzen abgehängt, was schon etwas hermacht.

Zum Essen kann ich nur sagen spitze. ich liebe es. Allerdings mag ich chinesisches Essen sowieso gern. Die 87 (Tom-Kha-Gai-Hähnchen – Ein Eintopf mit gebratenem Hähnchen dazu) kann ich nur wärmstens empfehlen. Und sobald man den Dreh mit dem Essen raus hat (Ich vermenge immer alles im Eintopf, also Fleisch, Reis, etc ;) dann schmeckts umso mehr.
Zudem kann ich das Hähnchen in Erdnusssoße empfehlen (nehmt am besten die Crispy-Version, die is wirklich gut), müsste denk ich die 45 sein. Aber auch als Vegetarier (ist ja eigentlich bekannt wenn es um Chinesen geht) kommen hier nicht zu kurz. Hier empfehle ich die 76, das is im Prinzip die 45 aber eben vegetarisch. Ich sag nur lecker.

Lange warten muss man beim Chinesen ja eh nie, und hier geht es eben genauso schnell.

Der Preis ist ok, liegt beim Durchschnitt, ist also nicht zu teuer, aber wenn man oft genug dort war merkt man das Geld fehlt ;) – aber was ist schon oft :D

Also ich kann nur sagen, alle mann (und frau) ausprobieren und lecker schlemmen!

Mein Beitrag zu Asia Imbiss bok Bahrenfeld – Ich bin mitch000001 – auf Qype

Qype: Molly Malone in Hamburg


HamburgBarsKneipen

Damals, vor ungefähr 10 Jahren, gab es im Molly Malones noch echte irische Bedienungen. Auch das Flair war noch sowas von Irisch, dass man aufpassen musste nicht als Heide oder Ketzer verbrannt zu werden ;) Es war einfach geil.
Man wurde auch (freundlich!!!) wiedererkannt, wenn man die Bar länger nicht besucht hatte. Die Barkeeper hatten scheinbar alle eine abgeschlossene Gesangsausbildung, denn außer Tanzen konnten sie auch Singen. Oft mit den Bands zusammen.
Und das geilste war, dass die „Troublemaker“ auf die feine irische Art (erst auf die Fresse und dann raus) entfernt wurden. So konnte man unentwegt einen netten Abend verbringen.
Soviel zur Geschichte…

Heute:
Heute ist es so, dass man das Gefühl hat, es gäbe als Gäste nur noch den Pöbel der Stadt, der hier auch noch willkommen ist. Bekannt ist ja allen, dass die Reeperbahn mittlerweile von sexgeilen Touris, die in jeder Frau eine Prostituierte oder Freiwild sehen, übersäht ist. Nur leider werden diese nicht mehr auf die irische Art aus dem Molly Malones entfernt, sondern sind ja hier scheinbar willkommen und lassen hier die Sau raus (daheim darf man(n)’s ja nicht…). Kommerz ist ja anscheinend wichtiger als ein Flair, d.h. ein Gefühl zu verkaufen, und sich nur Irish Pub zu nennen und Guinness auszuschenken reicht leider nicht aus um diesem Namen alle Ehre zu machen…
Ich für meinen Teil, und da stehe ich sicherlich nicht alleine da, wünschte mir die eigentlichen Besetzung, also waschechte Iren, wieder zurück, damit die Abende im Molly’s wieder zu einem Erlebnis werden können.

Mein Beitrag zu Molly Malone – Ich bin mitch000001 – auf Qype

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