Programmieren kann nicht jeder – aber warum?


Dunkel und düster scheint die Zukunft, die so drohend über uns liegt. Immer mehr Fremdsprachen werden den Kindern so früh wie möglich eingeprügelt. Man soll sich ja schließlich verstädigen können und sich im Aus- sowie im Inland selbst zu helfen wissen.

Und doch wird eines stets vergessen.  Denn keinem unserer Kinder wird eine für die Zukunft wichtige Sprache beigebracht. Die Programmiersprache. Dabei ist es relativ egal welche zuerst, denn zunächst müsste ja erst einmal das Grundverständnis für diese abstrakte Art der Kommunikation geschaffen werden.

Denn wie sollen unsere Kinder frei entscheiden können welche Software sie nehmen, wenn sie keine Kenntnisse zur Nutzung von Open Source und derer Anpassung erhalten? Natürlich wird Open Source immer benutzerfreundlicher, sodass allmählich alle in den Genuss von freier Software gelangen, aber der eigentliche Sinn der Open Source, nämlich die individuelle Anpassung bzw. Weiterentwicklung wird zusehens vernachlässigt.

Warum kann man nicht in der Grundschule schon ein Fach Programmiersprachen einführen? Und damit meine ich nicht, dass jedes Kind schon einen PC haben soll, sondern dass von Grund auf das Verständnis der Kinder geschult wird auf die Möglichkeit der Anpassung oder Mitentwicklung, damit nicht in 20 Jahren jeder nur noch Microsoft oder Adobe kennt, sondern vielleicht auch Ubuntu oder Gimp.

Ich für meinen Teil wäre sehr gern in Programmiersprachen unterrichtet worden – ok, das ist jetzt eine Erkenntnis die ich nur aufgrund meiner erworbenen „Weisheit“ aussprechen kann – um auch selbst einmal ein Programm zu erstellen oder endlich mal eine Linux-Distribution richtig konfigurieren zu können…

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